Die Wirkung von Safran

Die Wirkung von Safran – kostbar und gesund

Bei der schier unübersehbaren Anzahl von chemischen Medikamenten suchen viele Patienten nach einer natürlichen Alternative. Dabei ist die Wirkung von Safran nicht zu unterschätzen, denn er enthält viele wirksame Inhaltsstoffe. Die heilsame Wirkung von Safran wird seit Jahrhunderten genutzt und wurde inzwischen in vielen Studien untersucht.

Safran in der Volksmedizin und Homöopathie

Qualitativ hochwertiger Safran enthält bis zu 1,3% ätherisches Öl, wobei Safranal den Hauptanteil hat. Doch auch die Carotinoide tragen zur Wirkung von Safran bei, denn für die leuchtende Farbe der Safranfäden sind die gelb-roten Crocine verantwortlich. Daneben enthält Safran mehr als 150 flüchtige aromagebende Komponenten. Bei dieser Vielzahl von Inhaltsstoffen verwundert es nicht, dass die Menschen seit Jahrhunderten auf die Wirkung von Safran setzen. Doch nicht nur die Volksmedizin wird Safran verwendet, er wird auch in der Homöopathie eingesetzt. Dort nutzt man die Wirkung von Safran bei Beschwerden durch Verletzungen, eine Geburt oder Blutverlust. Weiters ist Safran seit langem in der traditionellen chinesischen Medizin bekannt. Allerdings sollte man es mit dem Safran nicht übertreiben, denn nur 10 Gramm davor wirken bei einem Erwachsenen tödlich.

Safran in der Volksmedizin:

• Krämpfen
• Asthma
• Fieber
• Lebervergrößerung
• Anämie
• Rheuma
• Neuralgien

Die Wirkung von Safran in der Homöopathie:

• Anregend auf das Gemüt
• Stabilisierend auf den Kreislauf
• Regulierend auf Weibliche Organe
• Unterstützend für die Augen

Safran in der traditionellen chinesischen Medizin:

• Mittel zur Schmerzstellung
• Beruhigungsmittel

Safran als heilkräftiges Gewürz in Lebensmitteln

Schon lange wird Safran auch in der Küche verwendet. Da das Gewürz einen sehr starken Eigengeschmack hat, sollte es nur sparsam eingesetzt werden, denn es könnte andernfalls sein, dass die Speisen durch den Bitterstoff Picocrocin beim Kochen zu bitter werden. Bitterstoffe haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Im Essen wirken sie wie eine natürliche Essbremse, denn bittere Nahrungsmittel führen früher zu einem Sättigungsgefühl. Zudem wird die Verdauung aktiviert, denn die Darmschleimhaut wird durch sie erst zusammengezogen und dann wieder ausgedehnt, wodurch es erleichtert wird, Giftstoffe auszuscheiden. Durch langjährige Züchtung wurden die Bitterstoffe aus den meisten Lebensmitteln weggezüchtet, können aber durch Safran ersetzt werden.

Safran in Lebensmitteln unterstützt Organe:

• Bauchspeicheldrüse
• Leber
• Galle
• Verdauungsorgane

Die Wirkung von Safran auf die Zellen und das Herz- und Kreislaufsystem

In Studien wurde festgestellt, dass Safran eine starke Wirkung als Antioxidans hat. Antioxidantien schützen vor sogenannten freien Radikalen. Die freien Radikale sind chemisch gesehen extrem reaktionsfreudig und können deswegen sehr schädlich sein. Sie greifen die schützenden Zellmembranen an, schädigen die lebensnotwendigen Lipide und Proteine und haben sogar Einfluss auf die DNA. Freie Radikale findet man überall, sie entstehen durch UV-Strahlen, Stickoxide in Rauch oder durch Schwermetalle in Nahrungsmitteln. Safran allerdings wirkt als Radikalfänger. Diese Wirkung geht sogar so weit, dass in einem Versuch an menschlichen Zellen nur die Tumorzellen angegriffen worden. Das legt den Schluss nahe, dass sich Safran und besonders das enthaltene Crocetin, als wirksame Mittel gegen Krebs eignen könnten.

Daneben soll sich bei regelmäßigem Konsum eine cholesterinsenkende Wirkung einstellen und der Fettstoffwechsel verbessern. Durch die Wirkung von Safran können die Fließeigenschaften des Blutes verbessert werden. Als weitere Folge daraus ergibt sich durch verbesserte Fließeigenschaften ein gewisser Schutz vor Arteriosklerose. Aus diesem Grund scheint Safran auch eine positive Wirkung auf die Blutversorgung des Auges zu haben. Bei einer Versuchsreihe konnte durch die Wirkung von Safran eine altersbedingte Makuladegeneration verbessert werden. Die Makuladegeneration ist eine sehr häufig auftretende Krankheit des Auges, die zu Blindheit führen kann. In den Industriestaaten ist sie die Hauptursache für Erblindung bei über 50-Jährigen, wobei in Deutschland etwa schätzungsweise 2.000.000 Menschen von dieser Krankheit betroffen sind.

Im Versuch zeigt Safran gute Wirkung:

• Antioxidans
• greift Tumorzellen an
• cholesterinsenkende Wirkung
• Schutz vor Arteriosklerose
• Verzögerung von Augenkrankheiten

Safran als anregendes und entspannendes Mittel

Die durchblutungsfördernden Eigenschaften von Safran sind wahrscheinlich auch dafür verantwortlich, dass Safran in vielen Kulturen als Aphrodisiakum geschätzt wird. In einer Studie an Nagetieren wurde die Wirkung von Safran mit Sildenafil verglichen und es konnten überaus positive Auswirkungen auf die Potenz und den Geschlechtstrieb festgestellt werden. Doch Safran kann nicht nur anregend wirken, sondern er scheint auch eine gute Wirkung als Muskelrelaxans zu haben. Diese vorübergehende Entspannung der Skelettmuskulatur wird durch das von Safran aktivierte Adrenalin ausgelöst, das seinerseits die glatte Muskulatur lockert und entspannt. Mittel zur Muskelentspannung werden bei Narkosen und bei Muskelspasmen eingesetzt.

Safran kann im Herz-und Kreislaufsystem wirken als:

• Radikalfänger
• Anticancerogen (Substanz, die die Entstehung vom Krebs verhindern bzw. hinauszögern können)
• Cholesterinsenker
• Muskelrelaxans

Safran hat noch weiter Eigenschaften. Es gibt vielversprechende Versuche zur Regulation von PMS, zur Minderung von Depressionen und Ängsten. Auch zur Blutdrucksenkung könnte Safran möglicherweise eingesetzt werden, oder aber auch zur Behandlung von Epilepsie. Unbestritten ist jedoch, dass die Wirkung von Safran einen großen positiven Effekt auf die Gesundheit haben kann.