Kochen mit Safran

Kochen mit Safran – aromatisch und lecker!

In den Restaurants dieser Welt ist Safran schon lange zuhause und tägliches kochen mit Safran ist sogar in einigen Haushalten der Welt selbstverständlich. Vielen Gerichten verleiht das Gewürz eine sonnig gelbe Farbe und der charakterisierende Geschmack von Safran ist Grundlage von vielen Rezepten. Das Gold der Perser – wie Safran oft genannt wird – kann in würzigen wie auch in süßen Speisen verwendet werden. Erfahren Sie mehr über die Verwendung des Gewürzes und wie Sie mit Safran Rezepten ein komplettes Menü zusammenstellen können.

Wie Sie Safran Rezepte mit dem wertvollsten Gewürz der Welt verfeinern

Das Kochen mit Safran ist ganz einfach, aber es erfodert etwas Vorbereitung. Das volle Aroma und die gewünschte Färbung erreicht das Gewürz am besten, indem es zunächst mit dem Mörser gemahlen und anschließend in einer Flüssigkeit eingeweicht wird. Brühe, Wasser oder Milch eignen sich hierfür sehr gut. Aber die Flüssigkeit darf nicht zu heiß sein. Diese sollte nicht mehr als 45 Grad besitzen, weil sonst die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Je kälter die flüssige Lösung ist, umso länger muss Safran ziehen, damit das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Außerdem sollte das Gewürz erst zum Schluss in Speisen hinzugegen werden. So verkocht das Gewürz nicht, das Aroma bleibt erhalten und jedes Safran Rezept bekommt die typische Farbgebung

Und nun können Sie mit feinen Safran Rezepten ein komplettes Menü erstellen. Auch eine vegetarische Variante ist für Sie dabei.

Vorspeise: Safran-Paprika-Suppe

Zutaten:

3 Schalotten, 500 g gelbe oder rote Paprika, 1 Teelöffel Safranfäden, 1 Esslöffel Olivenöl , 1 Teelöffel Zucker , 700 ml Gemüse-Brühe , 30 g Butter, Salz, Pfeffer und Saft von etwa ½ Zitrone

Zubereitung:

1. Zunächst werden Schalotten und Paprika klein geschnitten und mit Öl ein paar Minuten angeschwitzt. Um das Aroma noch zu intensivieren, streut man einen Teelöffel Zucker über die angeschwitzten Zutaten.

2. Während Schalotten und Paprika in der Pfanne ein heißes Ölbad nehmen, kann bereits die Brühe vorbereitet werden. Am einfachsten ist es, wenn man Brühwürfel oder Pulver verwendet und es im warmen Wasser auflöst. Anschließend wird die Brühe zu den fertig gedünsteten Schalotten und Paprika gegeben und mit Butter verfeinert. Nun mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die Suppe muss nun etwa 20 Minuten köcheln. Zum Schluss wird die Vorspeise mit etwas Zitronensaft und Safran veredelt. Alternativ kann man auch etwas Sahne in Suppe geben und die Schalotten sowie Paprika pürieren, um eine cremiger Konsistenz zu erhalten.

Hauptspeise: Lammrückenfilet in Safran-Orangen-Sauce mit Zucchini-Nudeln

Zutaten:

800 – 1.000 Gramm Lammrückenfilet, 3 Esslöffel Olivenöl, 100 Milliliter Weißwein oder Brühe, 3 Schalotten oder Zwiebeln, 1 Zucchini , 150 ml Orangensaft, 100 ml Brühe
Gewürze: Kerbel, Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Safran

Zubereitung:

1. Zunächst wird das Filet in Medaillons geschnitten (alternativ kann man bereits fertige Medaillons kaufen). Anschließend mit Pfeffer, Knoblauch und Paprika würzen. Danach werden die Medaillons von allen Seiten kurz angebraten, zum Schluss mit Salz sowie geschnittenem Kerbel gewürzt und erst einmal aus der Pfanne genommen.

2. Nun folgt die Soße. Dafür müssen die Schalotten zuerst klein geschnitten werden, um sie dann in der Pfanne (in der bereits die Medaillons gebraten wurden) anzuschwitzen. Erst zum Schluss werden die Medaillons gesalzen. Mit Weißwein (oder Brühe) und Orangensaft ablöschen und die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Währenddessen kann man die Soße mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. Anschließend kommen die Medaillons in die Soße und können dort etwa 20 Minuten bei geringer Hitze garen. Zum Schluss mit Safran und frischem Knoblauch verfeinern.

3. Die Zucchini mit einem Gemüse-Spiralschäler zu Nudeln verarbeiten und in einer Pfanne mit Olivenöl dünsten. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig sind die Zucchini-Nudeln, wenn sie noch bissfest sind. Jetzt darf serviert werden.

Vegetarische Hauptspeise: Kürbis-Pfanne mit Datteln und Safran

Zutaten:

600 Gramm Kürbis, 500 Gramm Spinat, 2 Tomaten, frischer Knoblauch, 100 Gramm frische Datteln, Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Harissa (eine arabische Gewürzpaste), 4 Teelöffel Olivenöl, ¼ Teelöffel Zimt, Koriander, Safran

Zubereitung:

1. Das Fruchtfleisch des Kürbis herausschneiden und in etwa 2 Zentimeter große Würfel schneiden. Anschließend den Spinat waschen, säubern und von dicken Stielen befreien und in einem Topf mit kochendem Wasser für einige Minuten köcheln lassen bis der Spinat zusammengefallen ist. Danach in einen Sieb schütten und abtropfen lassen.

2. Jetzt werden Tomaten in Stücke geschnitten und Knoblauch sowie Zwiebeln ebenfalls klein geschnitten. Die Datteln längs aufschneiden und die Kerne entfernen.

3. Nun Zwiebeln und Knoblauch in Öl andünsten. Den geschnittenen Kürbis hinzugeben und kurz anbraten. Danach mit etwas Brühe oder Wasser ablöschen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zimt würzen. Daraufhin Tomaten und Datteln zum Kürbis geben und weitere 5 bis 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss wird Safran und Koriander dazugegeben. Fertig ist das vegetarische Safran-Rezept.

Dessert: Safranmousse mit Kirschen

Zutaten:

4 Blätter weiße Gelatine, 150 ml Milch, einige Safranfäden, 5 El Zucker, 300 g Vollmilchjoghurt, 1 El Bioorangenschale, 4 El Orangensaft, 125 g Schlagsahne, 1 El Speisestärke, 400 ml Kirschsaft

Zubereitung:

1. Gelatine zunächst einweichen und auch der Safran muss mit Milch und Zucker ein Bad nehmen. Danach die Gelatine ausdrücken und mit der Milch verrühren. Nun den Jogurt mit einem Schneebesen unterrühren.

2. Anschließend die Sahne steif schlagen und unter die Safran-Mischung rühren. Jetzt muss das Mousse erst einmal zwei Stunden in den Kühlschrank.

3. Währenddessen wird Speisestärke mit 100 ml Kirschsaft verrührt. Der restliche Saft wird mit Zucker aufgekocht und anschließend kommt die Speisestärke-Mischung hinzu. Das Ganze muss nun ein wenig kühler werden, bevor auch die Kirschen hineinkönnen.

4. Nach zwei Stunden das Mousse mit einem Löffel ausstechen, sodass Nockeln entstehen und mit Kirschen servieren.